Computergestütze Innovation für KMU?

InnPerCo 2015

 

Wichtigkeit einer akkuraten IT Architektur
In den heutigen globalisierten Märkten müssen Mitarbeiter von konkurrenzfähigen KMU mit Hilfe einer angepassten IT-Architektur, Information zeitnah und in hoher Qualität zur Verfügung haben. In den letzten Jahren wurden auch in KMU verschiedenste Unternehmensbereiche immer weiter digitalisiert. Entsprechende Entscheidungen von KMU für die Auswahl von IT-Mitteln haben die Passgenauigkeit und finanzielle Limitation als Prämisse (vgl. Bayrak, 2013, S. 14).
 
Computergestützte Innovation (eng. Computer aided Innovation)
Auch die Innovationsfähigkeit von KMU wird seit längerer Zeit durch technologische Problemlösung computerunterstützt (vgl. Kohn & Hüsig, 2006, S. 988f)Beispielhaft sei CAD (Computer aided Design) oder CAE (Computer aided Engineering) genannt. Mit CAI (Computer aided Innovation) wird eine Programmgruppe verstanden, welche die technische Problemlösung (z.B. mittels TRIZ) wie auch die Unterstützung von vor- und nachgelagerten Innovationsschritten unterstützt (vgl. Leon, 2009, S. 539).
 
Was gehört zu CAI?
Zu CAI gehören die folgenden Kategorien:

(Hüsig & Kohn, 2009, S. 553)

 
  • Ideenmanagement
  • Strategisches Management
  • Patentmanagement

 

 
Ist CAI für KMU ein Erfolgsfaktor?
Interessantes hatte eine repräsentative Studie (308 befragte Unternehmen aus Deutschland) seitens Ritter und Gemünden (2004, S. 551ff) an den Tag gebracht: So haben Netzwerk- und Technologiekompetenzen von den befragten Unternehmen einen signifikanten Einfluss auf ihren Innovationserfolg. 
 
Gemäss Literatur ist die Implementierung von Innovationsprozessen innerhalb von KMU eine Herausforderung. Aufgrund der begrenzten Ressourcen muss der Innovationsbereich optimal mit spezifischen Software-Hilfsmitteln unterstützt werden (vgl. Schori et al., 2006, S. 115 und Kohn & Hüsig, 2006, S. 989). Mangelnde Adaptionsmöglichkeiten an Prozesse, Systeme und weiteren Gegebenheiten in KMU, sind oft ein Hemmer Schritte der digitalen Transformation in diesem Bereich zu wagen.  Wie Ashurst et al. (2012, S. 330) in ihren zehn Fallstudien herausgefunden haben, werden soziale Technologien im Bereich von Ideation und Exploration in KMU jedoch zunehmend eine wichtige Rolle spielen! 
 
Fazit
Um als KMU in der sich immer schneller und volatiler veränderten unternehmensinternen und -externen Gegebenheiten künftig erfolgreich zu behaupten, müssen auch innovationszugehörige Prozesse und Disziplinen akkurat digitalisiert werden!
 
Nun gut. Wie weiter? Lösung: Hilfe holen!
Selten gibt es unternehmensinterne Mitarbeiter oder Lösungsanbieter die Kompetenzfelder wie Innovationsmanagement, digitale Transformation, Strategie, Projektmanagement, Anforderungsanalyse und -definition kombinieren. Wir schon! Da keinem Lösungsanbieter verpflichtet, werden optimale und adaptierte Lösungen gesucht und gefunden.

 
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